10 Schritte Formel, um ein erfolgreicher Blogger 2019 zu werden

Enrico Bachmann
Enrico Bachmann
Aktualisiert: 2. Februar 2019
Auch 2019 fragen sich viele Nutzer, wie sie ihr erfolgreiches Blogger-Business starten können. Deshalb habe Ich im folgenden Ratgeber dir die 10 wichtigsten Schritte aufgeschrieben. Zum 1:1 umsetzen.
blogger werden

Schritt 1: Ist Bloggen überhaupt das Richtige für dich?

Bloggen kann unglaublich viel Spaß machen und dein Leben bereichern. Es kann allerdings zur Qual werden, wenn du gewisse Voraussetzungen nicht erfüllst. Bevor du dich also an dein neues Projekt setzt, geh in dich! Denke zunächst einmal darüber nach, ob du die folgenden Aussagen bejahen kannst:

Du bist ein Spezialist auf deinem Gebiet

Blogs haben vor allem ein Ziel: Sie sollen den Nutzern interessante Informationen, oder Tipps zu einem Thema bieten. Als Blogger bist du für alle Inhalte verantwortlich und solltest dich deshalb auf dem Gebiet auskennen, über das du bloggst. So wird dir zum einen die Recherche wesentlich leichter fallen. Zum anderen wirst nicht so schnell das Interesse an deinem Blog verlieren, wenn du Herzblut in das Projekt fließen lässt.webdesign Fragen

Trau dich ruhig an Themen, in denen du dich noch nicht perfekt auskennst. Du musst dein Thema nicht studiert haben, um deine Zielgruppe zu begeistern. Es genügt, wenn du starkes Interesse mitbringst und dich nicht als Experte schlechthin darstellst. So kannst du mit deinen Lesern gemeinsam lernen und gleich eine Art “Wir”-Gefühl entwickeln.

Schreiben ist deine Leidenschaft

Egal welche Art Blogger du sein willst, eines sei gesagt: Du wirst viel schreiben. Nicht nur Artikel, auch Social-Media-Posts, E-Books oder Kommentare wollen verfasst werden. Selbst Video Blogger müssen ihre Videos mit Texten und Tags versehen sowie für aufwändigere Videos ihre Konzepte schreiben. Hattest du schon in der Schule keine Lust, deine Finger wund zu schreiben, wird die Arbeit als Blogger an deinen Nerven nagen.

Du bist ein Alleskönner

Wenn du denkst, dass es nur beim Schreiben bleibt, müssen wir dich enttäuschen. Als Blogger bist du zwar dein eigener Chef, du bist aber auch das Mädchen für alles. Social Media Planung, SEO, Backlinks – all das sind Themen, in die du dich einlesen musst.

Oft wirst du dir deshalb wünschen, du hättest einen Praktikanten. Die gute Nachricht ist, dass im Web zahlreiche Tutorials existieren, mit denen du dir alle nötigen Kenntnisse aneignen kannst. Bloggen ist nicht zuletzt ein Lernprozess, der deine Hirnwindungen zu Höchstleistungen antreibt.

Du schätzt Ruhe beim Arbeiten

Viele Blog-Neulinge wünschen sich, dass ihr Projekt eines Tages ihren Bürojob ersetzt. Die schlechte Nachricht ist: Bloggen ist im Prinzip nichts Anderes als ein Bürojob ohne Kollegen. Nutzt du deine Pausen gerne, um mit deinen Kollegen zu plaudern? Oder bist du nur motiviert bist, wenn dir ein Chef im Nacken sitzt? In diesen Fällen könnte sich die Arbeit als Blogger schwierig gestalten.

Du hast Zeit und Energie übrig

Natürlich kannst du einen Blog nur mit so viel Hingabe und Zeit betreiben, wie du zur Verfügung hast. Betreibst du den Blog hobbymäßig, stellt dies kein Problem dar. Willst du jedoch Geld mit deinem Projekt verdienen, sind 10 bis 15 Stunden pro Woche ein absolutes Muss.

In der Anfangsphase ist es außerdem sinnvoll, mehr Zeit zu investieren. Schließlich musst du dich erst mit den verschiedenen Tools vertraut machen. Fang am besten in deinem Urlaub an, wenn du dich ganz auf deine Arbeit als Blogger konzentrieren kannst.

 

Schritt 2: Lege fest, welcher Blogger du sein willst

Bevor du dich selbst als Blogger betitelst, leg dich fest, welcher Blogger-Typ du sein willst. Dazu hier eine Liste der häufigsten Arten von Bloggern:

Der Journalist

Als Journalist bist du bestens über aktuelle Ereignisse deines Themenbereichs informiert. So versorgst Du deine Zielgruppe zeitnah mit gut aufbereiteten Neuigkeiten. Journalisten schreiben seriöse Artikel oder kombinieren ihre Berichte mit Videos, die sie selbst filmen.

Der Fotoblogger

Fotoblogger nutzen bildbasierte Plattformen wie Instagram, um ihre Inhalte zu promoten. Sie bauen mit teils privaten Fotos eine Bindung zu ihrer Zielgruppe auf. Ihre Einnahmen generieren sie über Produkte, die sie in die Kamera halten.

Der Videoblogger

Sogenannte Vlogger (Videoblogger) machen sich die Videoplattform wie YouTube zunutze, um ihre Reichweite zu erhöhen. Sie betten ihre Videos ein und liefern auf ihrem Weblog dann zusätzliche Informationen.

Der Foodblogger

Leckeres Essen schaut sich jeder gerne an und genau darauf setzt dieser Blogger-Typ. Täglich postet er hochwertige Bilder von seinem Essen und schreibt kreative Rezepte. Doch die Konkurrenz ist groß! Wenn du selbst Food Blogger sein willst, musst du mit einem guten Konzept aus der Masse hervorstechen.

Der Travelblogger

Dieser Blogger-Typ ist ständig auf Reisen und hat seine wasser- und sturzfeste Kamera stets dabei. Er lebt das Leben, das sich viele seiner Fans wünschen würden und teilt die beeindruckendsten Momente auf seinem Blog. Natürlich solltest du bedenken, dass dieser Lifestyle einiges kostet. Deine Reisen musst du anfangs komplett alleine finanzieren.

Der Blogger vom Fach

Ein Blick auf den Blog dieses Typs genügt und es wird klar: hier ist ein Profi am Werk. Der Fach Blogger ist Experte auf seinem Gebiet und durchleuchtet sein Thema von oben bis unten. Dieser Typ fühlt sich in Bereichen wohl, in denen es einen großen Erklärungsbedarf gibt.

 

Schritt 3: Erstelle deinen Blog

Endlich kann die eigentliche Arbeit beginnen! Die erste Frage, die sich stellt: Womit fängst du an? Um einen erfolgreichen Blog zu starten brauchst du genau 5 Dinge:

  1. Einen Namen
  2. Eine Domain
  3. Ein Webhosting
  4. Ein CMS oder einen Blog-Dienst
  5. Ein schickes Design

Dass du deinen Blog nicht Blog123 nennen solltest, dürfte klar sein. Dein Name ist dein Aushängeschild. Er sollte mit deinem Thema zusammenhängen sowie kurz und prägnant sein. Vor allem aber darf er noch nicht vergeben sein, damit du zu Beginn nicht direkt eine Klage am Hals hast.

Anschließend schaust du, ob du eine passende Domain findest, also eine Adresse, über die du im Netz gefunden werden kannst. In unserem Beispiel wäre das Blog123.de. Sind die .de, .blog oder .com Domains bereits vergeben, solltest du besser deinen Namen überdenken. Niemand klickt auf Websites mit Endungen wie .xyz!

Nun braucht deine neue Adresse nur noch ein Zuhause, ein Webhosting, das deinen Blog mit den nötigen Serverkapazitäten für deine Inhalte versorgt.

Zum Schluss benötigst du noch ein sogenanntes Content-Management-System (kurz CMS) oder einen Blog-Dienst. Hiermit kannst deine Webseite managen. Das beliebteste CMS ist WordPress. Unter den reinen Blog-Diensten konnte sich Blogger.com durchsetzen.

Hast du alle technischen Voraussetzungen erfüllt, solltest du dir Gedanken über dein Design machen. Damit du nicht selbst coden musst, gibt es viele vorgefertigte Designs zu kaufen. Du kannst sie anschließend immer noch individuell an deine Inhalte und deinen Geschmack anpassen.

 

Schritt 4: Lerne deine Zielgruppe kennen

Im nächsten Schritt darfst du dir ins Gedächtnis rufen, wer deinen Blog überhaupt lesen soll. Welche Probleme beschäftigen deine Leser? Was interessiert sie? Wie alt sind sie? Welche Charaktereigenschaften zeichnen sie aus? Welche Themen könnten sie noch interessieren? Was interessiert sie überhaupt nicht? Zeichne ein Bild deiner Zielgruppe, indem du solche Fragen so umfangreich wie möglich beantwortest.

Schritt 5: Investiere Geld in dein Projekt

kosten euroWer einen Blog nicht nur besitzen, sondern auch erfolgreich machen möchte, muss besser früher als später etwas Geld in die Hand nehmen. Ein wichtiger Teil deines Marketings sollte gerade zum Anfang SEO sein. Hier findest du etwas über durchschnittliche SEO Kosten.

Plane für Design, hochwertiges Equipment, nützliche Plugins sowie Werbekosten ein festes Budget ein. Natürlich kannst du ohne all das mit viel Geduld und Glück einen tollen Blog erschaffen, der deine Zielgruppe begeistert. Bist du jedoch nicht bereit, Geld in dein Projekt zu investieren, darfst du dich nicht über den langsamen Erfolg wundern. Eventuell büßt du sogar an Sympathie ein, wenn deine Einnahmen steigen, ohne dass die Inhalte hochwertiger werden.

Schritt 6: Sorge dafür, dass du gefunden wirst!

Du schreibst großartige Texte, suchst tolle Bilder aus und versorgst deine Zielgruppe mit relevanten Informationen. Doch keiner guckt? Es ist einfach, im Meer aus Blogseiten unterzugehen… Gewöhn dir deshalb früh an, deine Texte für Suchmaschinen wie Google zu optimieren (Stichwort SEO). Mehr dazu findest du im Beitrag Wie du SEO Texte schreibst. Teile deine Beiträge außerdem in relevanten Foren und auf Social-Media-Seiten, um neue Nutzer zu generieren. Um dein Ranking bei Google zu verbessern, solltest du dich mit dem Aufbau von Backlinks beschäftigen. Mehr Informationen findest du dazu übrigens in meiner Facebook Anleitung, Pinterest Ratgeber und Twitter Tutorial.

Schritt 7: Kooperiere mit anderen Bloggern

Vergiss bei deiner Tätigkeit nie, dass du nicht der einzige bist, der sich mühsam an die Spitze arbeiten muss. Andere Blogger haben genau dieselben Probleme wie du! Wenn sie im Gegenzug bei dir einen Gefallen freihaben, sind sie sicher gewillt, dir zu helfen. So könntet ihr beispielsweise beim jeweils anderen Gastbeiträge veröffentlichen und auf euren Blog verlinken. So erweiterst du deine Zielgruppe und erschaffst gleichzeitig ein paar Backlinks.

Schritt 8: Überlege dir, wie du Geld verdienen möchtest

Eine neue Tätigkeit, bei dem du kein Geld verdienst, ist ein Ehrenamt oder ein Hobby. Wir sind uns fast sicher, dass du mit deinem Blog in keine dieser beiden Kategorien fallen willst. Denk deshalb von Anfang an darüber nach, wie du mit deinem Blog Geld verdienen kannst. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten Geld zu generieren. Dazu gehören Einnahmen durch Google Adsense, Sponsoren und Affiliate Marketing. Um von deinem Blog leben zu können, solltest du dich mit allen drei Möglichkeiten eingehend beschäftigen. Finde den richtigen Mix, um deine Zielgruppe nicht abzuschrecken. Mehr dazu findest du in meinen Artikel 50 Methoden um Online Geld zu verdienen.

 

Schritt 9: Lerne mit Kritik umzugehen

Besonders frisch gebackene Blogger unterschätzen häufig, wie grausam Internetnutzer sein können. Jeder Fehler und jede noch so kleine Schwäche wird unter die Lupe genommen. Temperamentvolle Blogger fahren hier gerne mal aus ihrer Haut. Sie schaden damit jedoch sowohl ihrer Gesundheit als auch ihrem Image. Für deinen Seelenfrieden ist es von großer Bedeutung, zwischen konstruktiver Kritik, Trollen und stumpfen Beleidigungen zu unterscheiden. Nur so kannst du deinen Blog stetig verbessern, ohne dich wegen widersprüchlicher Aussagen verrückt zu machen.

Schritt 10: Übe dich in Geduld!

Du kennst vielleicht das Sprichwort: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut? Ganz ähnlich verhält es sich mit deinem Blog. Während das Einrichten relativ schnell geht, verlangt die Arbeit danach Monate oder gar Jahre. Wenn du ein erfolgreicher Blogger werden willst, brauchst du einen langen Atem.

Du musst mit viel Arbeit rechnen, bevor du deine Früchte ernten kannst. Dafür ist es aber umso schöner, wenn du endlich die ersten grünen Zahlen schreibst und schließlich von deinem Einkommen als Blogger leben kannst.

Du hast den Artikel bis zum Ende gelesen?

Dann hast du jetzt die ultimative Chance Blogger zu werden. Doch dafür musst du noch diesen Schritt gehen. Der ist aber der einzig Wahre und Wichtige. FANGE AN! Mache dir einen Plan und lese den Artikel noch einmal durch und wende jeden der einzelnen Schritte heute noch an. Nur so wird sich auch etwas verändern.

Du hast noch Fragen? Eigene Erfahrungen? Dann schreibe es mir gerne in die Kommentare 🙂

War der Artikel hilfreich?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen 5,00 von 5)
Loading...