10 Tipps zu Dropshipping & wie du damit Geld verdienst

Du willst mit einer sehr simplen Methode dein erstes Online Geld verdienen? Dropshipping ist definitiv eine günstigere Variante als Amazon FBA oder gar einen eigenen Online Shop zu besitzen. Worauf du achten musst, zeige ich dir heute im diesen Artikel. Also sei gespannt!

 

Was ist Dropshipping?

Als Dropshipping wird ein Onlinehandel bezeichnet, dessen Inhaber keinen direkten Kontakt mit den Produkten hat. Der Online-Händler hat einen eigenen Shop und bietet dort Produkte an. Allerdings besitzt er kein Lager, indem die Produkte vorhanden sind.

Der Kunde ist im Online-Shop unterwegs und hat sich für ein Produkt entschieden. Er geht auf Bestellung, aber der Betreiber des Shops kümmert sich nicht um die Versendung, sondern der Kunde bekommt das gewünschte Produkt direkt vom Großhändler oder vom Hersteller. Diese Parteien schicken das Produkt dann zum Endkunden.

Der Shopbetreiber hat somit keinen Kontakt mit dem Produkt. Er ist nur für den Shop und die Bewerbung zuständig. Alle anderen Aktionen werden von den Herstellern oder den Großhändlern übernommen. Auch das Thema Retour bleibt bei den Großhändlern und Herstellern.

Das Dropshipping steht im direkten Gegensatz zu dem bekannten Einzelnhandel, indem eine große Anzahl an Produkten bestellt, gelagert und anschließend zum Kunden geschickt wird.

 

Die drei Parteien beim Dropshipping

Im Grunde gibt es bei diesem Geschäftsmodell drei Parteien.

  1. Der Kunde

Der Kunde hat Interesse an einem Produkt und kauft es in einem Onlineshop. Der Kunde weiß aber nicht, ob es sich um das Geschäftsmodell Dropshipping handelt. Er weiß zu keiner Zeit mit welchen Parteien er zu tun hat, auch nicht bei der Lieferung.

  1. Der Verkäufer

Der Verkäufer oder der Besitzer des Onlineshops kümmert sich um die Verwaltung des Shops und um die Werbung. Er ist dafür zuständig, dass viele Kunden auf die Produkte aufmerksam werden. Sobald eine Bestellung getätigt wurde, werden die Details an den Hersteller oder den Großhändler geschickt. Der Gewinn wird dabei aus dem Überschuss berechnet, der zwischen dem Verkaufspreis und dem Preis des Großhändlers liegt.

  1. Der Dropshipping-Anbieter (Großhändler/ Hersteller)

Der Dropshipping-Anbieter ist entweder der Hersteller oder ein Großhändler. Er nimmt die Bestellung entgegen und verpackt die bestellten Produkte. Anschließend wird das Paket auf den Weg zum Kunden gebracht. Alle Formalitäten, die sich rund um die Bestellung und den Versand beziehen, werden von dem Dropshipping-Anbieter erledigt, egal ob es um die Versendung, den Zoll oder die Retoure geht.

 

Wo kann Dropshipping eingesetzt werden?

Grundsätzlich kann Dropshipping für alle Unternehmen eingesetzt werden, aber die drei häufigsten Anwendungen stellen wir hier vor.

  1. Der Online-Shop

Für einen Online-Shop wird Dropshipping am häufigsten eingesetzt. Die Abläufe sind stark vereinfacht und die Arbeit wird auf ein Minimum beschränkt. Zudem können viel mehr Produkte angeboten werden, ohne das viele Kosten auf einen zukommen. Mit einem Online-Shop kannst du mit Dropshipping Online Geld verdienen.

  1. E-Marktplaces

Du kannst Dropshipping auch auf vorhandenen Marketplaces anwenden. Zu den größten Marktplätzen gehören hier Amazon und eBay. Sie haben schon eine hohe Kundenfrequenz und du brauchst dich nicht um immens viel Werbung kümmern. Allerdings werden alle Regeln von den E-Marktplaces festgelegt. Bei einem eigenen Online-Shops kannst du die Regeln selber bestimmen.

  1. Einzelhandel offline

Mittlerweile gibt es immer mehr klassische Einzelhändler, die sich der Dropshipping-Methode bedienen. Sie bieten nicht nur Katalogartikel, sondern auch Ausstellungsstücke zum Verkauf an, die über einen Dropshipping Anbieter versendet werden. Auch der Einzelhandel hat große Vorteile mit Dropshipping. Sperrige Güter nehmen kleinen Platz im Lager weg und müssen auch nicht von dem Einzelhandelsgeschäft versendet werden.

 

Schritt-für-Schritt zum Dropshipping

Nachdem du dich entschieden hast mit Dropshipping Online Geld zu verdienen kann es endlich losgehen.

  1. Produkt und Zulieferer finden

Nachdem du dich ausführlich informiert hast, musst du dich nicht nur für ein gutes Produkt entscheiden, sondern auch für einen der unzähligen Zulieferer. Hier ist wichtig, ob du ein Produkt aus dem Ausland oder aus Deutschland nimmst. Bei Produkten, die im Ausland gefertigt werden, ist die Gewinnmarsche zwar recht hoch, aber die Qualität kann dabei auf der Strecke bleiben.

Zudem sind die Lieferkosten meist sehr hoch. Dafür sind die Produktionskosten sehr gering. Bei Produkten, die in Deutschland produziert werden, ist der Kaufpreis höher, dafür stimmt in der Regel die Qualität. Hier liegen die Versandkosten niedriger.

Zudem ist der Zulieferer dafür verantwortlich, ob die Endkunden zufrieden sind. Die Lieferung, die Waren und die anderen Versandoptionen liegen schließlich komplett in seiner Hand. Ideal ist ein Dropshipping-Anbieter, der einen barrierefreien Kundenservice bietet und mehrere Versandoptionen im Angebot hat. Zudem sollte der Kundensupport einfach und unkompliziert von statten gehen können.

  1. Online-Shop oder E-Marketplaces

Jetzt musst du dich entscheiden, ob du für die ausgesuchten Produkte einen eigenen Onlineshop ins Leben rufst oder einen E-Marktplaces nimmst. Um die Kosten gering zu halten bietet sich ein E-Marktplaces an, der schon sehr bekannt ist. Die Kunden müssen nicht mehr groß aufmerksam gemacht werden. Sie tummelt sich täglich auf dem Marktplaces rum und können auf deine Produkte zugreifen.

  1. Die Bewerbung

Egal für welche Möglichkeit du dich entschieden hast, der eigene Onlineshop oder der E-Marketplace, die Werbung musst du selber machen. Die Kunden müssen auf dein Produkt aufmerksam gemacht werden, damit du mit Dropshipping Online Geld verdienen kannst. Werbemaßnahmen gibt es gerade im Internet reichlich, von Blogbeiträgen, Werbung in Social-Networks bis hin zu Banner in Videos. Für die Werbung bist du verantwortlich.

 

Wie viel Geld ist mit Dropshipping zu verdienen?

Mit Dropshipping kannst du Online Geld verdienen und hast dafür einen minimalen Risikoaufwand, wenn du das richtige Produkt anbietest. Naürlich hast du gerade am Anfang mehr Kosten als Einnahmen, aber das ist vollkommen in Ordnung. Es kommt auch ein wenig auf dein Verhandungsgeschick an. Je besser du verhandelst, desto mehr Gewinn hast du am Ende des Monats.

Der Gewinn setzt sich aus der Zwischensumme zusammen. Der Großhändler oder der Hersteller bietet das Produkt zu einem ausgehandelten Preis an. Du bietest das Produkt zu deinem ausgesuchten Preis an. Zudem musst du den E-Marketplaces bezahlen. Der Rest, der zwischen dem ausgehandelten Preis, den Gebühren für den E-Marktplaces und dem Verkaufspreis liegt, das ist dein Gewinn.

Beispiel:

Produkt A wird vom Hersteller für 10 Euro angeboten. Der E-Marketplaces nimmt eine Gebühr von 1,50 Euro pro Produkt. Du bietest das Produkt für 20 Euro zum Kauf an. Bleiben dir als Gewinn 8,50 Euro pro Produkt.

 

Vor- und Nachteile von Dropshipping

Vorteile:

  • sehr geringes Startkapital notwendig
  • Waren müssen nicht in großen Mengen gekauft werden
  • keine Lagerung von Waren notwendig
  • keine überschüssigen Produkte auf Lager
  • größere Produktpalette kann angeboten werden

Nachteile:

  • kein Einfluß auf die Kundenzufriedenheit möglich
  • Problemlösungen sind schwierig
  • Versandkosten können sehr hoch sein
  • Gewinnspanne kann gering sein
  • Lieferzeiten recht hoch

 

Am Ende musst du entscheiden, für welche Art du dich entscheidest. Bei wenig Kapital ist Dropshipping ideal. Wenn du zumindest 3000€ Startkapital hast, dann wäre Amazon FBA die langfristig bessere Variante.

Jetzt bist du dran…

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