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Was ist Affiliate Marketing und wie funktioniert es richtig?

Als Online-Unternehmer stolpert man früher oder später über den Begriff des Affiliate Marketing. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff und wie funktioniert es? Auf was musst du achten, wenn du mit Affiliate Marketing tatsächlich Geld verdienen möchtest?
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    Enrico Bachmann
    Enrico Bachmann
    Aktualisiert: 23. August 2019
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    Affiliate Marketing

    In dem heutigen Artikel sprechen wir über genau das: die Basics des Affiliate Marketings. Du lernst, wie es funktioniert und welche Programm es gibt. Am Ende werde ich noch meine besten Tipps mit dir teilen. Sei gespannt!

    Was ist Affiliate Marketing?

    Was ist Affiliate MarketingDer Begriff Affiliate Marketing an sich kommt aus den USA. In Deutschland spricht man häufig auch von einem Partnerprogramm. Im Prinzip geht es hier um etwas, was es offline bereits sehr lange gibt. Jemand verkauft etwas von einem Anbieter und der Anbieter zahlt dem Verkäufer eine Provision.

    Es wird also als Affiliate Marketing bezeichnet, wenn du auf deiner Website ein Produkt o.ä. an deine Besucher empfiehlst. Wenn nun Besucher dieses Produkt kaufen, dann erhältst du eine Provision. Solche Programme arbeiten hier mit spezifischen Links, um nachvollziehen zu können, welches Produkt von welchem Affiliate Partner empfohlen und verkauft wurde.

    Dieses Provisionsmodell bezeichnet man als Pay per Sale. Der Partner erhält nur sein Geld, wenn er etwas verkauft. Andere Modelle sind z.B.

    • Pay per Click: Provision bei Klick auf einen Link
    • Pay per Sale: Provision bei Anmeldung oder Kauf
    • Pay per View: Provision, abhängig davon, wie viele Menschen sich eine bestimmte Seite ansehen

    Wie funktioniert Affiliate Marketing?

    Zu allererst benötigst du eine Website, am besten mit einem Blog. Anschließend musst du dich für ein oder mehrere Partnerprogramme entscheiden und dich dort registrieren. Welche es zum Beispiel gibt, stelle ich dir im nächsten Abschnitt vor.

    Nach der Anmeldung hast du bei jedem Produkt, den der Anbieter verkauft, die Möglichkeiten einen spezifischen Link zu erstellen. Diesen kannst du dann auf deiner Website verlinken, wenn du von diesem Produkt sprichst.

    Stell dir also vor, jemand hat einen Ratgeber-Blog zum Thema Angeln. In einem Artikel empfiehlt er seine Angelausstattung und verlinkt diese entsprechend mit seinen Affiliate-Links. Bei jedem Kauf, den einer seiner Website-Besucher mithilfe eines der Links macht, erhält der Website-Betreiber Geld.

    Dabei werden bei den Anbietern die Cookies einige Tage (abhängig vom Anbieter) gespeichert. Das bedeutet, dass auch wenn der Nutzer sich erst einige Tage später für das Produkt entscheidet, erhältst du Geld.

    Teilweise ist es auch möglich, dass du auf Programme triffst, bei denen z.B. jemand verschiedene Onlinekurse vertreibt und du einen Kurs verlinkst, du trotzdem Geld erhältst, wenn die Person einen ganz anderen Kurs vom gleichen Anbieter kauft. Schau dir am besten immer die Rahmenbedingungen an, bevor du dich bei einem Programm anmeldest.

    Welche Affiliate Programme gibt es?

    Damit du selbst gleich beginnen kannst und überlegen kannst, welche Programme am besten zu dir und deiner Website passen, stelle ich dir hier einige große Affiliate Programme vor:

    • Amazon.de: Vertreibe alle Produkte, die auf Amazon zu finden sind.
    • Awin: Hier treffen Advertiser (Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen anbieten) und Publisher (Personen, die diese Produkte empfehlen und über ihre Website vertreiben) aufeinander. Als Publisher kannst du aus einer Vielzahl von Produkten auswählen, u.a. arbeitet Expedia und Tom Tailor mit Awin.
    • Digistore24: Viele Online-Produkte, wie z.B. E-Books oder Onlinekurse, werden heutzutage über die Plattform Digistore24 verkauft. Du kannst dich auf der Plattform direkt als Affiliate registrieren und sofort loslegen, die Produkte zu bewerben.

    Wenn du auf diesen Plattformen noch nicht fündig geworden bist, schau am besten auf 100partnerprogramme. Dort kannst du einen Suchbegriff eingeben und findest anschließend passende Partnerprogramme für die entsprechende Nische. Auch weitere Netzwerke, die Awin ähneln, werden auf der Website präsentiert.

    Vergleiche im ersten Schritt erst einmal die verschiedenen Programme und finde die, die zu dir passen, die auch Vergütungsmodelle anbieten, die dir zusagen. Ob du dich für ein oder mehrere Programme entscheidest, hängt von der Art deiner Website ab. Beides ist möglich und kann funktionieren.

    Hast du dich dann entschieden, registrierst du dich für das Programm. Bei einigen Programmen ähnelt die Registrierung einem Bewerbungsverfahren und du musst etwas warten, bis dein Konto tatsächlich freigeschaltet ist.

    8 Tipps zu Affiliate Marketing (Die Blaupause zum sofort Umsetzen)

    1. Konzentriere dich auf EINE Nische

    Bevor du deine Seite erstellst, überlege dir vorher genau, was du deinen Website-Besuchern bieten möchtest. Konzentriere dich auf eine Nische und versuche nicht mehrere Themen auf einer Seite abzudecken. Denn wenn du alle erreichen möchtest, erreichst du am Ende niemanden. Außerdem ist es für Google leichter, deine Seite einzuschätzen, wenn du dich auf ein Thema fokussierst.

    Starte erst einmal mit einem Thema und einer Seite und wenn es gut für dich funktioniert, kannst du immer noch eine andere Website zu einem anderen Thema erstellen.

    2. So findest du das richtige Thema

    Deine Affiliate-Seite sollte sich im besten Fall, um ein Thema drehen, für das du brennst. Denn so hast du auch in schweren Zeiten das notwendige Durchhalteverhalten, um weiterzumachen.

    Nichtsdestotrotz solltest du einige Kriterien beachten, wenn du auf der Suche nach dem richtigen Thema bist.

    Wird das Thema gesucht?
    Um ausreichend Traffic auf deiner Affiliate-Seite zu bekommen, solltest du natürlich ein Thema wählen, dass auch häufig gesucht wird. Nicht jeder der auf deiner Website ist, wird auch ein Produkt kaufen. Also recherchiere gut mit Keyword-Tools, ob dein Thema auch tatsächlich oft in Google oder auf anderen Suchmaschinen gesucht wird.

    Wie viel kann ich damit verdienen?
    Mit einem Affiliate-Verkauf verdienst du eine bestimmte Prozentzahl des eigentlichen Preises. Wenn du also Produkte, wie z.B. Bücher empfiehlst, musst du deutlich mehr verkaufen, als wenn du hochpreisige Produkte als Affiliate anbietest. Finde hier die richtige Mitte und überlege dir am besten vorher dein finanzielles Ziel für deine Seite.

    Wie viel Konkurrenz gibt es?
    Je mehr Konkurrenz am Markt vorhanden ist, desto schwieriger ist es natürlich dich am Markt sichtbar zu machen und es auf die oberen Plätzen des Google-Rankings zu schaffen. Du musst nicht der einzige in deiner Nische sein, denn das kann hingegen auch ein Zeichen sein, dass diese Nische nicht gut funktioniert. Finde auch hier die goldene Mitte und hebe dich durch qualitativ hochwertigen Content vom Wettbewerb ab.

    3. Vertrauen durch Mehrwert

    Biete deinen Kunden mehr als nur einen Online-Shop, der Produkte auflistet und sie dann zu einem Anbieter schickt. Menschen kaufen von Menschen, denen sie Vertrauen. Zeige deinen Website-Besuchern, dass du weißt wovon du sprichst. Empfehle nur Produkte hinter denen du wirklich stehst. Am besten ist es, einen Blog auf deiner Website zu starten, auf der du regelmäßig Content produzierst. Das gibt den Besuchern Mehrwert und baut Vertrauen zu dir auf. Und ganz „nebenbei“ verbessert sich dadurch auch dein Google-Ranking.

    4. Erstelle Anleitungen, Tutorials, Testberichte oder Produktvergleiche

    Eine einfache Möglichkeit, um Content rund um dein Thema und die entsprechenden Produkte zu erstellen, ist es, How-to-Guides, Tutorials oder Testberichte zu den Produkten zu schreiben. So zeigst du zum einen, dass du das Produkt auch selbst nutzt und nicht blind weiterempfiehlst und zum anderen handelt es sich um sehr hilfreichen Content für deine Leser. Auch Produktvergleiche funktionieren oft gut. Nutze für deine Beiträge Screenshots, Fotos von der Benutzung des Produkts oder erstelle ein Video davon, wie du alles testest.

    5. Nutze Bilder

    Wir Menschen sind häufig sehr visuell und schauen uns gerne Bilder der Produkte an, die wir später gegebenenfalls kaufen. Außerdem haben wir eine geringe Aufmerksamkeitsspanne. Texte werden häufig nur gescannt und nicht aufmerksam gelesen. Mit Bildern ziehst du die Aufmerksamkeit auf das Produkt, deine Artikel sind lesbarer und geben dem Besucher einen ersten Eindruck, worum es letztendlich geht.

    6. Direkt zum Kauf

    Wenn du die Links zum Produkt erstellst, versuche, dass der Website-Besucher so wenig Klicks wie möglich machen muss, um das Produkt zu kaufen. Für gewöhnlich sagt man, dass deine Conversion-Rate sinkt, wenn der Nutzer viel klicken muss und der Prozess bis zum Kauf länger dauert.

    7. Alternativen und Ergänzungen

    Scroll mal bei Amazon nach unten. Da siehst du, dass du immer einen Abschnitt findest „wird oft zusammengekauft“ und „Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch gesehen“. Es werden also Alternativen und andere Produkte, die gut zu dem Produkt passen, angeboten. Wenn jemand zum Beispiel eine Tastatur kaufen möchte, wird eine als Ergänzungsprodukt eine Maus angezeigt. Das solltest du auch auf deiner Seite umsetzen. So machst du es leichter für den Käufer und hast Chancen auf höhere Gewinne.

    8. Habe Geduld

    Mit einer Affiliate-Website wirst du nicht ab Tag 1 Geld verdienen. Das Ranking in Google erhältst du nicht von heute auf morgen. Das erfordert Ausdauer und Geduld. Gib nicht auf, mit glaubwürdigem und hilfreichem Content kannst du es langfristig schaffen.

    Mein Fazit

    Wie du also siehst ist es trotz vieler bereits vorhandener Nischenseiten immer noch möglich, erfolgreiches Affiliate-Marketing zu betreiben. Setze die Tipps auf deiner Website um, baue Vertrauen zu deinen Lesern auf und habe langfristig Erfolg!

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