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Die 15 besten E-Mail-Marketing Tipps zum sofort Umsetzen

Du willst mit E-Mail Marketing durchstarten? Diese Art Marketing hat heutzutage immer noch den besten ROI. Doch wie genau solltest du es nutzen und welche Dinge gilt es zu beachten? Ich verrate dir heute meine 15 besten Tipps zum sofort durchstarten.
Enrico Bachmann
Enrico Bachmann
Aktualisiert: 23. August 2019
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Email Marketing

E-Mails schaffen etwas, was Social Media niemals schaffen wird. Wenn du es richtig anstellst, kannst du eine direkte und persönliche Beziehung mit deinem Kunden aufbauen. Denn ein E-Mail-Postfach ist für die meisten Menschen wesentlich privater als der Facebook Feed.

Du hast die Möglichkeit in den Dialog mit deinem Leser zu gehen. Wenn du es also schaffst, dass dir Menschen ihre E-Mail-Adresse geben, solltest du das als Vertrauensbeweis ansehen. Würdige das entsprechend, sende nur die besten News und Infos an deine Kunden und setze die folgenden Tipps sofort um.

1. Individuelle Newsletter

email marketing tippsNatürlich sollst du nicht jedem deiner Newsletter-Abonnenten eine eigene E-Mail schreiben, aber trenne deine Liste ganz spezifisch nach Zielgruppe. Schicke zum Beispiel Leuten, die dein Produkt schon gekauft haben, nicht die Werbung für genau jenes Produkt. Wenn du verschiedene Interessen ansprichst, solltest du auch hier trennen und entsprechend vorher überlegen, welcher Newsletter für wen interessant ist.

Um dies umzusetzen, kannst du entweder verschiedene Listen nutzen, was aber sehr unübersichtlich werden kann. Eine andere Möglichkeit ist die Nutzung von Tags, die die meisten Newsletter-Anbieter mittlerweile zur Verfügung stellen. Du kannst einer E-Mail-Adresse somit eins oder mehrere Schlagwörter zuordnen, die dir dann später z.B. mitteilen über welches Opt-in sich die Person eingetragen hat, welche Produkte es von dir gekauft hat usw.

Diese Tags werden mit einigen Konfigurationen im Vorhinein automatisch gesetzt, so dass du außer der Konfiguration nichts weiter tun musst und am Ende deinen Abonnenten tatsächlich nur den Content senden kannst, den sie auch tatsächlich interessant und hilfreich finden.

2. Setze dir Ziele

Als du diesen Punkt gelesen hast, dachtest du vielleicht, was hat das denn mit E-Mail-Marketing zu tun? Der Zusammenhang ist schnell und einfach erklärt. Werde dir bewusst, was genau du mit deinem Newsletter erreichen möchtest.

  • Möchtest du zusätzlichen Traffic auf deiner Website?
  • Möchtest du neue Kunden gewinnen?
  • Möchtest du deine Produkte oder Dienstleistungen verkaufen?
  • Möchtest du das Vertrauen zu deinen potentiellen Kunden aufbauen?
  • Möchtest du deinen Expertenstatus festigen?

Wenn du diese Ziele kennst, dann weißt du besser, welche Inhalte in deine E-Mails gehören und welche nicht. Deine E-Mails werden automatisch spezifischer und auch klarer für deine Zielgruppe. Und am Ende bedeutet das, dass sie besser funktionieren werden.

3. Wenig Felder im Opt-in

Mach das Eintragen in deine Liste so einfach wie möglich. Lass deine Website-Besucher nicht 20 Felder ausfüllen mit Informationen zu Adresse, Alter, Haarfarbe oder was auch immer. Zum einen solltest du das aufgrund der DSGVO nicht machen. Die besagt nämlich, dass du nur die personenbezogenen Daten speichern und verarbeiten sollst, die du auch wirklich brauchst.

Zum anderen, was noch viel wichtiger ist: der Mensch möchte es immer so einfach und schnell wie möglich. Wenn ich nur Name und E-Mail-Adresse oder gar nur die E-Mail-Adresse eintragen muss, ist der Aufwand einfach geringer und deine Conversion-Rate (wie viele Website-Besucher sich auch in deine E-Mail-Liste eintragen) wird sich erhöhen.

4. Absender

In der Einleitung habe ich es bereits erwähnt. E-Mail ist für viele Menschen ein privates Tool. Wir wollen nur E-Mails von Menschen, denen wir vertrauen. Wir wollen keinen Spam. Für mehr Vertrauen sollte dein Name bzw. dein Unternehmensname also sofort als Absender ersichtlich sein.

Außerdem solltest du als Absender-E-Mail-Adresse keine noreply@ Adresse verwenden, sondern eine auf die man tatsächlich auch antworten kann, wenn man das möchte.

5. Versandzeitpunkt

Schreibe nicht einfach deine E-Mail und schicke sie sofort ab. Der Versandzeitpunkt deiner E-Mails kann die Öffnungsrate stark beeinflussen. Wenn du z.B. B2B E-Mails versendest, machen E-Mails am Wochenende keinen Sinn. Sie werden in der Flut von E-Mails, die am Montag durchgearbeitet werden müssen, untergehen. Aber auch nach 18 Uhr werden B2B E-Mails eben seltener gelesen.

Wenn du hingegen E-Mails an Endverbraucher sendest, ist es genau anders herum. Hier ist meist abends oder am Wochenende der beste Zeitpunkt für das Versenden deiner E-Mails. Probiere hier auch gerne ein bisschen aus und analysiere, was für dich persönlich am besten funktioniert.

6. Nutze (Willkommens-)Automations

Wenn du professionelle Newsletter-Anbieter nutzt (und das solltest du!), dann kannst du mithilfe dieser Software auch Automations – also automatisierte E-Mails – erstellen. Dies bietet sich vor allem für neue Abonnenten an, um sie erst einmal abzuholen.

Erkläre ihnen in einer kurzen E-Mail-Serie z.B. die Basics deiner Arbeit oder gib wertvolle Tipps. So kannst du gleich zu Beginn sehr viel Vertrauen und deinen Expertenstatus aufbauen. Teile hier unbedingt deinen besten Content, damit du einen neuen Subscriber nicht direkt wieder verlierst.

7. Biete Mehrwert

Dies ist wohl der wichtigste Tipp, den ich dir mit auf den Weg geben kann. Biete IMMER und in jeder einzelnen E-Mail Mehrwert. Verschicke nicht nur Werbung mit Infos zu deinen Produkten und Dienstleistungen, dann werden die Menschen sich schnell wieder bei dir austragen. Was sie interessiert ist das, was sie davon haben. Denk nur an dich, was machst du mit E-Mails, die schon vor dem Öffnen nach Werbung schreien. Du öffnest sie vielleicht gar nicht erst. Also mach auch nicht den gleichen Fehler.

Du hast es in das E-Mail-Postfach von potentiellen Kunden geschafft. Schätze das Wert. Schätze die Zeit deiner Kunden und bombardiere sie nicht mit Spam-Inhalten. Teile kostenlosen und wertvollen Content. Löse Probleme. Du kannst auch Tools wie Storytelling nutzen, um Emotionen deiner Leser zu erwecken. Aber deine E-Mail muss immer einen Mehrwert für den Leser haben!

8. Ansprache

Das eine E-Mail privat ist solltest du jetzt bereits verstanden haben. Wenn du also in deinem Opt-in nach dem Namen der Person gefragt hast, dann nutze diesen Namen auch. Spreche die Person in deinen E-Mails persönlich mit Namen an. Ja, die Person weiß, dass diese E-Mail an hunderte oder gar tausende andere Menschen geht. Trotzdem wird sich eine Person von deinem Newsletter eher angesprochen fühlen, wenn sie ihren Namen liest.

9. Ein Betreff, der neugierig macht

Stell dir einen Betreff wie eine Überschrift eines Zeitungsartikels vor. Dein Betreff soll neugierig auf den Inhalt der E-Mail machen. Denn du hast nur ein paar Sekunden, um die Aufmerksamkeit des Lesers zu erhalten. Diese Sekunden entscheiden darüber, ob die E-Mail geöffnet und gelesen oder gelöscht wird.

Um das Öffnen der E-Mail zu erreichen, kannst du z.B. Dringlichkeit erzeugen (nur noch heute), Fragen an den Leser stellen, ihn zur Handlung auffordern oder auch etwas Lustiges oder Emotionales in die Betreffzeile schreiben. Auch hier lohnt es sich wieder, dass du dich einige Zeit mal selbst beobachtest. Die E-Mails mit welchen Betreffzeilen öffnest du und welche löschst du? Was haben sie gemeinsam? Setze deine Learnings dann direkt in deinen E-Mails um.

10. Lege Wert auf Design

Du kennst es selbst. Unser Postfach ist immer voll mit E-Mails. Viele Menschen stresst es sogar ihre E-Mails durchzuarbeiten. Lege darum Wert auf Design. Eine E-Mail soll schön anzuschauen, übersichtlich und klar strukturiert und leicht zu lesen sein. Nutze auch Bilder und Call to Action Buttons, um alles ein bisschen aufzulockern. Deine E-Mail soll auf den ersten Blick lesenswert aussehen und das erreichst du am einfachsten über Design.

11. Mobile Optimierung

Hier muss ich sicher nicht viel sagen. E-Mails werden auch häufig direkt am Handy gelesen, wenn wir in der U-Bahn sind oder beim Arzt warten. Genau darum müssen deine E-Mails immer für mobile Endgeräte optimiert sein. Meist funktioniert das dank der Newsletter-Anbieter automatisch, aber trotzdem solltest du vor dem Absenden noch einmal drüber schauen, ob u.a. die Texte in ausreichender Größe sind und Bilder richtig angezeigt werden.

12. Cross Promotion

Nutze deine E-Mails auch, um deine Social-Media-Präsenzen und auch deine Website zu bewerben. Verlinke Blogartikel auf deiner Website und setze Social Media Buttons an das Ende deines Newsletters. Außerdem kannst du die Möglichkeit nutzen, die Personen in deiner E-Mail-Liste darüber zu informieren, dass du z.B. nächste Woche ein Facebook Live zum Thema XY machen wirst und sie herzlich eingeladen sind daran teilzunehmen. Sei kreativ und bringe die Menschen auch auf deine anderen Plattformen, ohne dass es nach Werbung aussieht.

13. Testen nicht vergessen

Ich habe es bei der mobilen Optimierung bereits kurz erwähnt. Bevor du deine E-Mails herausschickst, solltest du unbedingt testen, ob alles funktioniert. Sende dir eine Test-E-Mail und überprüfe, ob alle Links funktionieren, alles richtig angeordnet ist und gut aussieht. Mache diesen Test sowohl am Desktop als auch am Handy.

14. Qualität statt Quantität

Setze bei deinen E-Mails auf Qualität nicht auf Quantität. Anstatt alle paar Tage eine E-Mail zu versenden, sende nur einen Newsletter, wenn du wirklich etwas zu sagen hast und Informationen versendest, die dem Leser helfen, ein Problem lösen. Viele Menschen melden sich von Newslettern ab, die ihnen keinen Wert liefern. Aber genauso melden sich Menschen auch ab, wenn zu viele Mails eingehen, schlicht und einfach, weil sie nicht so viel Zeit haben oder aufwenden wollen, um alles zu lesen.

15. Beachte die DSGVO

Und zum Abschluss darfst du auch die DSGVO nicht außer Acht lassen. Bei der Eintragung in deinen Newsletter ist ein Double Opt-in Pflicht. Das bedeutet, dass der Website-Besucher sich zunächst in die Liste einträgt und anschließend eine E-Mail erhält, die er bestätigen muss. Erst dann ist er Teil deiner Liste. Das Double Opt-in Verfahren kannst du bei deinem Newsletter-Anbieter aktivieren, falls es nicht sowieso von Anfang an aktiviert ist.

Im E-Mail-Marketing verarbeitest du personenbezogene Daten. Um hier DSGVO-konform vorzugehen, solltest du am besten einen Newsletter-Anbieter wählen, der seinen Sitz in Europa hat, denn das bedeutet, das auch dieser die DSGVO einhalten muss. Wenn du einen Anbieter aus den USA, wie Mailchimp oder ActiveCampaign nutzen möchtest, informiere dich vorher, ob der Anbieter Teil des Privacy Shield Abkommens ist. Wenn ein Unternehmen in dieser Liste ist, bedeutet das, dass es die DSGVO-Vorschriften einhält.

Zu guter Letzt sollte der Footer deiner E-Mails alle notwendigen Informationen enthalten. Diese umfassen deine Unternehmensdaten wie Name und Adresse, Links zu deinem Impressum und deiner Datenschutzerklärung (in der du auch auf dein E-Mail-Marketing eingehen musst) und eine Möglichkeit sich direkt vom Newsletter abzumelden.

Fazit

Wie du siehst, gibt es einige Dinge, die du in Bezug auf dein E-Mail-Marketing beachten solltest. Wenn du die Tipps in diesem Artikel aber umsetzt, dann nutzt du das volle Potential deiner E-Mail Liste und der Erfolg wird garantiert sehr bald einsetzen.

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