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Was ist Inbound Marketing + 5 hilfreiche Tipps für die Umsetzung

Push-Marketing, wie Banner-Werbung und Verkaufsvideos, wurden in der Vergangenheit oft genutzt. Heutzutage kommen sie aber gar nicht gut an, werden oftmals ignoriert oder weggeklickt – Die Lösung ist das sogenannte Inbound Marketing. Was genau sich dahinter verbirgt, verrate ich dir heute.
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    Enrico Bachmann
    Enrico Bachmann
    Aktualisiert: 29. August 2019
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    Inbound Marketing

    In der heutigen Zeit suchen Internetnutzer aktiv nach Lösungen zu ihren Problemen und möchten dabei nicht von Werbung gestört werden. Sie nutzen Google, lesen Blogs oder machen Onlinekurse, um sich das gewünschte Wissen anzueignen. Anstatt die Menschen also mit Push-Marketing von deiner Seite wegzujagen, solltest du ihnen geben, was sie suchen.

    Was ist Inbound Marketing?

    Beim Inbound Marketing werden die Kunden nicht über Werbemittel erreicht, sondern mit entsprechenden Pull-Methoden. Du veröffentlichst nützlichen Content auf deiner Website, Social Media Plattformen und wo du sonst noch aktiv bist und bietest somit großen Mehrwert. Die potentiellen Kunden kommen zu dir, weil sie dich auf ihrer Suche im Internet gefunden haben und du ihnen bei ihren Problemen und Herausforderungen helfen kannst.

    Wenn sie deine Online-Präsenzen gefunden haben, lesen sie deinen Gratis-Content und sind begeistert. Sie lernen eine Menge und finden ihre Lösung ohne sich bedrängt zu fühlen. Um den richtigen Mehrwert zu kreieren, solltest du dir im Vorhinein einige Fragen stellen, die ich dir weiter unten in den Tipps darstellen werde.

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    Umsatz generieren durch Inbound Marketing

    Vielleicht fragst du dich jetzt, wie du dann Umsatz generieren sollst, wenn du so viel Mehrwert kostenlos anbietest. Aber da schaust du auf das Ganze aus der falschen Perspektive.

    Inbound Marketing zieht viel leichter neue potentielle Kunden zu dir. Sie sehen, dass du ihnen helfen kannst und vertrauen deiner Arbeit. Diese bisher noch Fremden finden dich über deine Social Media Profile, Blog Posts, Youtube Videos oder aber auch Ads auf Social Media oder Google, in denen du deinen Content bewirbst. Auch hier solltest du kostenlosen Content bewerben, wie z.B. eine 5-tägige Challenge oder ein Freebie, das du auf deiner Seite anbietest.
    Warum?
    Beobachte dich am besten mal selbst. Dann kannst du dir die Frage wahrscheinlich selbst beantworten. Würdest du von jemandem kaufen, den du gar nicht kennst, nur weil dir in einer Werbung von einem ganz tollen Kurs vorschwärmt? Sicher nicht. Du glaubst der Person erst, dass es ein guter Kurs ist, wenn du ihm und seiner Arbeit vertraust.

    Mit einem Freebie oder kostenlosem Content baust du eben genau dieses Vertrauen auf. Mit den richtigen Mitteln weckst du im besten Fall auch noch Emotionen in den Menschen. Dann werden sie dich auch nicht mehr vergessen.

    Für ein Freebie tragen sie sich auch gerne in deine E-Mail-Liste ein. Und das ist der entscheidene Schritt, denn so generierst du deine Leads. Wusstest du, dass ein Großteil der Verkäufe während Launch-Zeiträumen durch die eigene E-Mail-Liste generiert wird? Natürlich solltest du auch hier nicht sofort und in jeder E-Mail nur für dich Werbung machen. Achte darauf stetig Mehrwert zu bieten und wenn es passt auf dein Angebot aufmerksam zu machen.

    Schau dir hierzu auch gerne meine 15 besten E-Mail-Marketing Tipps zum sofort Umsetzen an.

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    Was ist ein Freebie und was eignet sich dafür am besten?

    Ein Freebie ist quasi ein Geschenk, dass du deinen Website-Besuchern machst – im Austausch gegen ihre E-Mail-Adresse. Häufig werden hierfür Ebooks und Checklisten von Website-Besitzern angeboten, aber auch E-Mail-Serien, Videokurse, eine Challenge oder eine Audio-Datei sind denkbar. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass das Freebie auf deine Zielgruppe abgestimmt ist, sie da abholt, wo sie aktuell ist und am besten auch sinnvoll in Kombination mit deinem Angebot zusammenpasst.

    Damit du besser verstehst, was ich meine: ein Business Coach kann z.B. eine kostenlose E-Mail-Serie zum Thema Zielgruppe anbieten. Anschließend passt als Angebot sehr gut ein Coaching, um entsprechend der Zielgruppe ein unwiderstehliches Angebot zu erstellen oder einen Kurs in dem du lernst, wie du nun diese Zielgruppe am besten online erreichst und wie du das anstellst.

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    5 Tipps für dein Inbound Marketing

    Wie du also siehst hast du mit Inbound Marketing die Möglichkeit aus Fremden Fans zu machen. Wenn deine Follower oder Abonnenten in der E-Mail-Liste begeistert von dir sind, dir vertrauen und sich emotional zu dir verbunden fühlen, werden sie viel leichter zu Kunden, als wenn du sie einfach nur mit einem Werbebanner pushst.

    Natürlich ist das zu Beginn einiges an Arbeit. Aber es lohnt sich, denn begeisterte Fans kaufen wieder und empfehlen dich weiter und das sogar gerne und voller Überzeugung.

    Damit du Inbound Marketing richtig für dich umsetzt, möchte ich jetzt noch fünf Tipps mit dir teilen, die dich auf deinem Weg unterstützen werden.

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    1. Kunden-Avatar & Fragen

    Bevor du startest, solltest du genau wissen, wer deine Zielgruppe ist. Hierzu bietet sich die Erstellung eines Kunden-Avatars an. Lege also als Zielgruppe nicht nur so etwas fest wie:

    „alle Selbständigen zwischen 30 und 40 Jahren, die bisher noch keine Website haben“,

    sondern erstelle ein Profil eines exakten Käufers. Gib dem Kunden einen Namen, lege fest, wie alt er ist, was er beruflich macht, wie viel Geld er verdient, welche Hobbies er hat und stelle dir anschließend noch weitere Fragen wie:

    • Welche Probleme und Herausforderungen hat die Person?
    • Welche Ängste hat sie?
    • Was braucht sie, um diese Probleme, Herausforderungen und Ängste zu lösen?
    • Welche Werte sind der Person wichtig?
    • Welche Ziele hat diese Person im Leben?
    • An welchem Punkt ihrer „Reise“ stehen sie im Moment und wo will sie hin?
    • Wie kann besonders ich ihr dabei helfen?
    • Warum sollte sie dein Produkt oder deine Dienstleistung nutzen?
    • Wo findest du diese Person (welche Social Media Plattformen z.B.)?
    • Welche sonstigen Begriffe beschreiben diese Person und ihr Leben am besten?

    Je mehr du über deinen Kunden-Avatar, auch Buyer Persona genannt, weißt, umso einfacher ist es zielgerichteten Content zu erstellen, der Emotionen und Vertrauen weckt und wirklich weiterhilft.

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    2. Ziele festlegen & Strategieplanung

    Wenn du nun weißt, wen du erreichen möchtest, solltest du deine Ziele festlegen und eine Strategie planen. Für deine Ziele empfehle ich dir die SMART-Formel: deine Ziele sollten Spezifisch, Messbar, Ausführbar, Relevant und Termingerecht sein.

    Wenn du weißt, was deine Ziele sind, kannst du dir nun strategisch überlegen, wie du diese Ziele erreichen möchtest. Wie führst du den potentiellen Kunden durch den Prozess vom Website-Besucher zum Lead zum Neukunden bis hin zum wiederholenden Kunden.

    Dieser Prozess nennt sich übrigens Customer Journey. Du machst zunächst den Kunden auf dich aufmerksam durch deinen Content, deine Downloads und Freebies. In der nächsten Phase stellt der potentielle Kunde fest, was ihm fehlt, er identifiziert sein Problem und sucht nach einer Lösung hierfür. Für dieses Problem hast du dann natürlich bereits den richtigen Content in Form von kostenlosen Inhalten erstellt, aber bietest eben auch ein kostenpflichtiges Angebot.

    In deiner Strategie bestimmst du auch, welche Art von Content du machen möchtest, also welche Medien du verwenden möchtest. Du überlegst dir auf welchen Kanälen deine Zielgruppe ist und wirst auch dort aktiv. Du erstellst einen Redaktionsplan für deine sozialen Medien als auch für deinen Blog.

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    3. Regelmäßiger Content

    Wenn dein Redaktionsplan steht, ist es wichtig, dass du dich auch daran hältst. Regelmäßig Blog-Beiträge zu veröffentlichen helfen dir dabei, neue Website-Besucher anzuziehen, die dann zu Kunden werden können.

    Aber auch Social Media Plattformen, wie Facebook und Instagram, haben großes Potential Personen zu Fans von deinen Produkten oder Dienstleistungen zu machen.

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    4. Suchmaschinenoptimierung

    Selbstverständlich ist ein Verständnis von Suchmaschinenoptimierung das A und O. Wenn du es richtig verstehst und einsetzt, wirst du ein besseres Ranking auf Google erhalten und somit mehr Besucher auf deine Website ziehen.

    Falls du dich noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt hast, empfehle ich dir mit folgenden meiner Blogbeiträge zu starten:

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    5. Das passende Angebot

    Bei lauter kostenlosem Content solltest du natürlich dein Angebot nicht aus den Augen verlieren. Wenn du nicht weißt, was du kostenlos und was du kostenpflichtig anbieten sollst, dann hilft dir vielleicht der folgende Ansatz:

    Kostenpflichtiger Content geht immer tiefer in die Materie ein. Er liefert Strategien und Methoden, wie die gewünschten Ergebnisse erreicht werden. Kostenfreier Content ist hilfreich und relevant, aber nicht so strukturiert wie kostenpflichtiger.

    Bei einem Kurs, einem Buch oder was auch immer du anbietest, hilfst du dem Kunden von einem Punk A zu einem Punkt Z zu kommen und das eben mit Struktur und Klarheit. Die Menschen haben nämlich keine Lust jedes kleine Detail einzeln aus Blogbeiträgen oder Social Media Posts herauszufischen und dann alles in die richtige Reihenfolge zu bringen, bevor sie mit dem Lernen und Umzusetzen beginnen können. Genau für diese strukturierte Reise von A nach Z sind die Menschen bereit Geld auszugeben. Außerdem erreichen sie die gewünschten Ergebnisse mit deinem kostenpflichtigen Angebot deutlich schneller und einfacher.

    Mein Fazit

    Ich denke es wird schnell klar, welches große Potential Inbound Marketing hat. Im Grunde genommen muss man nur sein eigenes Nutzerverhalten genauer beobachten, um zu sehen, dass Inbound Marketing mit seinen Pull-Methoden besser funktioniert als das altbekannte Push-Marketing.

    Wenn du aber noch nicht überzeugt bist, bitte ich dich dem Thema eine Chance zu geben. Probiere es eine Zeit lang mal selbst aus und du wirst sehen, es funktioniert. Viel Spaß beim Testen!

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