für mehr Sichtbarkeit

Was genau ist SEA Marketing?

SEO, also Suchmaschinenoptimierung, ist den meisten Menschen, die internetaffin sind, wohl ein Begriff. Aber was ist eigentlich SEA Marketing und was ist der Unterschied zwischen den beiden Marketing-Methoden? In diesem Artikel kläre ich dich auf, was der Begriff bedeutet und wie es funktioniert.
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    Enrico Bachmann
    Enrico Bachmann
    Aktualisiert: 30. September 2019
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    SEA Marketing

    Was ist SEA Marketing

    Das Search Engine Marketing – kurz SEM – wird unterteilt in SEO Marketing und SEA Marketing. Es werden hierbei alle Maßnahmen und Marketing-Methoden eingeschlossen, die umgesetzt werden, um mehr Sichtbarkeit auf Google zu erhalten. Das Endziel ist hier natürlich für seine Keywords an oberster Stelle zu stehen, damit möglichst viele Menschen auf deine Seite finden. Denn wie du vielleicht von dir selbst weißt, Links auf der zweiten oder gar dritten Seite auf Google, werden so gut wie gar nicht mehr angeklickt.

    SEA Marketing ist das sogenannte Search Engine Advertising. Du zahlst ein bestimmtes Budget, um für deine Keywords gut zu ranken und somit oben im Anzeigenblock zu erscheinen. Mit SEA Marketing hast du also die Möglichkeit schnell potentielle Kunden auf deine Website zu locken, wo du sie dann von deinem Angebot überzeugen kannst. Der große Vorteil ist hierbei eindeutig der Zeitfaktor. Während bei der organischen Suchmaschinenoptimierung alles seine Zeit braucht, bevor du wirklich sichtbar bist, kannst du SEA Marketing nutzen, um von Anfang an gut mithilfe von Google durchzustarten.

    Die Grundlage von Search Engine Advertising sind wie bei der Suchmaschinenoptimierung die Keywords. Bevor du mit SEA beginnst, solltest du diese also gründlich recherchieren, um die passenden mit dem größten Potential zu finden.

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    Der Unterschied zwischen SEA und SEO

    Wie bereits erwähnt ist Suchmaschinenoptimierung organisch, das bedeutet du optimierst alles selbst und Google analysiert dann anhand verschiedener Faktoren, wie z.B. Keywords, Ladezeiten, Nutzerfreundlichkeit etc. deine Seite und rankt sie im Vergleich mit anderen Seiten mit diesen Keywords. Suchmaschinenoptimierung kostet dich nur Zeit, aber kein Geld, wenn du es selbst machst.

    SEA hingegen kostet Geld. Du musst ein Budget festlegen und erstellst daraufhin eine Anzeige, die auf Google weit oben angezeigt wird. Sicher hast du solche Anzeigen schon einmal gesehen. Bei Google findest du ein kleines „Anzeige“ Zeichen vor den Links, die über Google AdWords laufen.

    SEA Marketing ist ein super Tool, wenn du von Null an direkt Kunden gewinnen möchtest und nicht erst warten möchtest bist du genug Content erstellt hat, damit Google bemerkt, dass deine Seite viel Mehrwert bietet und es entsprechend hoch rankt. SEA kann dir von Tag 1 potentielle Kunden auf deine Seite locken und darum ist es besonders am Anfang ein wertvolles Tool, was dich bekannter machen kann und dich bei der Kundenakquise unterstützt.

    Nichtsdestotrotz solltest du nicht nur auf SEA Methoden wetten und deine Seite gar nicht optimieren. Eine Kombination aus beiden Marketing-Methoden ist die beste Möglichkeit zu Beginn gleich richtig zu starten und Umsätze zu generieren, aber mit den richtigen SEO-Tools hast du das Potential langfristig potentielle Kunden auf deine Website zu ziehen, ohne Geld auszugeben.

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    Wie funktioniert Search Engine Advertising?

    Wenn du eine Werbeanzeige in einer Suchmaschine wie Google zu schalten, musst du dich zunächst in einem Netzwerk für Anzeigen registrieren. Das wohl bekannteste Anzeigennetzwerk ist Google AdWords.

    Nach der Registrierung solltest du im nächsten Schritt deine entsprechenden Keywords recherchieren. Am besten funktionieren Keywords, die sehr oft gesucht werden, bei denen aber die Konkurrenz an anderen Websites relativ gering ist. Um diese Zahlen herauszubekommen, kannst du den Google KeywordPlanner nutzen. Überlege dir zunächst welche Keywords in Frage kommen und trage diese dann dort ein, um zu sehen was am besten für deine Anzeige funktioniert.

    Für die Erstellung der Anzeige kannst du den AdWords Editor nutzen, damit kannst du Anzeigen offline erstellen und bearbeiten. Eine gewöhnliche Anzeige besteht aus einer Überschrift, einem Text und einer URL. Aber auch Bewertungen oder Telefonnummern können hinzugefügt werden. Achte darauf, dass die Anzeigen Längenbeschränkungen haben, du musst also auf den Punkt kommen. Aktuell (Stand: August 2019) gelten folgende Beschränkungen bei Google AdWords:

    1. Anzeigentitel: 30 Zeichen
    2. Anzeigentitel: 30 Zeichen
    3. Anzeigentitel: 30 Zeichen
    1. Textzeile: 90 Zeichen
    2. Textzeile: 90 Zeichen

    Neben dem Keyword hast du noch die Möglichkeit bestimmte Faktoren festzulegen, die bestimmen welche Nutzer deine Anzeige sehen sollen. Zu diesen Faktoren gehören z.B. Sprache und Wohnort des Nutzers. Außerdem musst du dich für eine Abrechnungsart entscheiden. Hierbei wird zwischen folgenden Arten unterschieden:

    • Cost-per-Click: du bezahlst einen festgelegten Betrag, sobald ein Nutzer auf die Anzeige klickt und auf deine Website gelangt
    • Cost-per-Acquisition: du bezahlst einen festgelegten Betrag, wenn ein Nutzer eine Conversion auslöst.
    • Cost-per-Thousand: du bezahlst für je 1000 Impressionen auf Google.
    • Cost-per-View: du bezahlst einen festgelegten Betrag, sobald jemand ein Video anschaut.

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    Versteigerung von Keywords

    Wenn du dich jetzt fragst, wie häufig deine Anzeigen angezeigt werden, muss ich dich enttäuschen. Es gibt keine eindeutige Antwort, denn dies hängt von zahlreichen Faktoren ab. Bei Google AdWords werden die Keywords wie in einer Auktion versteigert. Du gewinnst aber nicht, wenn du am meisten Budget in deine Anzeige steckst. Der Gewinner ist die Person, der für das Keyword die beste Website anbietet. Denn auch hier rankt Google abgesehen vom Budget auch nach Qualität und Relevanz.

    Bewertet wird dies z.B. anhand davon, wie lange jemand auf deiner Website bleibt, nachdem er die Anzeige angeklickt hat oder ob er sogar die Seite ohne weiteren Klick wieder verlassen hat. Damit du trotzdem weißt, wie viel Budget du in eine Anzeige stecken solltest, gibt dir Google bei der Erstellung der Anzeige eine Preisempfehlung, die du in Kombination mit den oben erklärten Abrechnungsmodellen nutzen kannst.

    Mein Fazit

    Wie du also siehst ist Search Engine Advertising eine gute Gelegenheit, um gleich zu Beginn deines Online-Businesses Umsätze zu generieren. Mit ein bisschen Übung hast du den Dreh schnell raus und hast du die Chance Website-Besucher zu Leads und hoffentlich zu Kunden zu machen. Vergisse dabei aber auf keinen Fall die normale Suchmaschinenoptimierung deiner Website. Es ist wichtig, dass du dich auch hierum kümmerst, um langfristig weniger Budget in Anzeigen stecken zu müssen.

    Ich wünsche dir viel Erfolg mit deiner ersten Anzeige!

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