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Meine 11 besten Tipps für einen sauberen Backlinkaufbau

Neben Onpage SEO ist das so genannte Offpage SEO die zweite wichtige Säule für Suchmaschinenoptimierung. Offpage SEO sind alle Dinge außerhalb deiner eigenen Website. Und genau dazu gehört ein sauberer Backlinkaufbau nach White Hat Methoden. Mehr dazu verrate ich dir in diesem Beitrag.
Enrico Bachmann
Enrico Bachmann
Aktualisiert: 23. August 2019
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Backlink Aufbau

Wie verbessere ich nun mein Offpage SEO? Hierbei spielen Links, die von anderen Seiten auf deine Website verweisen eine große Rolle, um die Qualität deiner Seite zu bewerten. Auch heute noch in 2019 sind die so genannten Backlinks einer der wichtigsten Faktoren des Algorithmus, wenn es um die Bewertung des Google Rankings geht. So merkt Google, dass deine Seite Mehrwert bietet und beliebt ist. Du baust Vertrauen auf, bist relevant für dein Thema und dein Ranking steigt.

Aber wie baust du diese Verweise für deine Website auf? Viele Menschen haben Respekt vor dem Linkaufbau, da es auch „schlechte“ Backlinks gibt, durch die du von Google abgestraft werden kannst. Damit es dir nicht so geht und du saubere Links für deine Website aufbauen kannst, habe ich dir heute meine besten Tipps zusammengetragen, mit denen du dein Ranking nachhaltig positiv beeinflussen kannst.

Gute und schlechte Backlinks

google sucheWie bereits im letzten Abschnitt erwähnt, gibt es gute und schlechte Backlinks. Von Google als negativ angesehen werden Links von schlechter Qualität. Sie wurden z.B. künstlich erstellt, nur damit die eigene Seite mehr Backlinks erhält. Die Seite weist tausende von externen Verlinkungen auf oder bietet gar keinen Content, der Mehrwert liefert. Sie sind absolut irrelevant für dein Thema oder aber die dargestellten Informationen auf der Seite sind vollkommen falsch.

Mittlerweile hat Google einen Algorithmus entwickelt, der diese künstlichen Verweise erkennt und bestraft. Achte daher immer auf die Qualität und wende solche künstlichen Linkaufbau-Methoden nicht an.

Was sind gute Backlinks?

Gute Links sind relevant, vertrauensvoll, qualitativ hochwertig und aktuell. Das bedeutet, dass die Seite, die auf deine Website verlinkt, auch etwas mit dem Thema zu tun hast, von dem du sprichst. Die Seite verfügt selbst über ein gutes Google Ranking. Dabei muss es sich nicht immer um ein großes Unternehmen handeln, auch Blogs deiner Branche können dir qualitativ hochwertige Backlinks geben. Außerdem werden sie besser bewertet, wenn sie von Websites stammem, die aktuell gehalten werden, die also z.B. regelmäßig Blogbeiträge veröffentlichen. Wenn die Verlinkung von einer Seite kommt, die das letzte Mal vor 5 Jahren aktualisiert wurde, hält Google diese Seite selbstverständlich nicht für sonderlich relevant und vertrauenserweckend.

Wenn du ein Unternehmen hast, dass lokal agiert, wie z.B. einen Friseur-Salon, ein Restaurant o.ä., dann ist es außerdem gut, wenn Backlinks von anderen lokalen Websites vorhanden sind. Diese können u.a. von lokalen Tageszeitungen oder anderen lokalen Unternehmen sein, mit denen du zum Beispiel kooperierst. Wenn du also einen Friseur-Salon hast und Hochzeits-Frisuren anbietest, ist ein Backlink von einem Hochzeitsplaner deiner Stadt ein qualitativ hochwertiger Link.

Auch Artikel, die via Social Media geteilt werden, werden in diese Analyse mit einbezogen und positiv bewertet. Allerdings nicht zu einem so hohen Maß, wie die Rückverweise von normalen Websites.

Sauberer Linkaufbau

1. Analyse deiner Website

Es gibt Tools, mit denen du die Backlinks, die auf deine Seite zeigen, in einer Übersicht sehen und somit analysieren kannst. Ein gutes, kostenpflichtiges Tool ist Majestic. Wenn du im ersten Schritt kein Geld ausgeben möchtest, empfehle ich dir den Open Link Profiler.

Diese Tools helfen dir zu sehen, wo du stehst und was du tun kannst, um dein Offpage SEO zu verbessern. Du kannst dir hier auch Wettbewerber anschauen und analysieren, was diese in diesem Bereich tun, was sie gut machen, welche und wie viele Backlinks sie haben und auch über welchen Content noch niemand in deiner Nische geschrieben hat, der aber relevant ist.

2. Konkurrenzanalyse

Wenn du also deine Wettbewerber in eins dieser Tools einträgst, solltest du dir unbedingt die Seiten anschauen, die Backlinks zu der Seite deines Wettbewerbers gegeben haben. Denn hier ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese auch auf deine Seite verweisen würden.

Wenn du also einen relevanten Blogbeitrag geschrieben hast, kannst du z.B. die Person dieser Seite mit einer persönlichen (nicht generischen!) E-Mail kontaktieren. Sage ihr, dass du einen neuen, ausführlichen Guide zum Thema XY geschrieben hat, der Mehrwert für die Leser ihrer Seite bieten würde. Mit etwas Glück verlinkt sie deinen Beitrag auf ihrer Seite. Bitte mache dies aber wirklich nur, wenn der Artikel qualitativ hochwertig ist und wirklich zu der Person passt. Übertreibe es mit solchen E-Mails auch nicht. Qualität ist immer besser als Quantität.

3. Verzeichnisse

Besonders als lokales Unternehmen sind Online-Verzeichnisse eine gute Möglichkeit, um Backlinks zu erhalten und deine Reichweite zu erhöhen. Diese Verzeichnisse kannst du dir wie digitale gelbe Seiten oder Telefonbücher vorstellen. Du gibst all deine Daten, meist inklusive einer Beschreibung deines Unternehmens ein, und erhältst einen Backlink. Man unterscheidet bei diesen Verzeichnissen in Branchenverzeichnisse und lokale Verzeichnisse, wie die gelben Seiten. Die Onlinesolution Group hat hier 30 der wichtigsten Verzeichnisse, auf denen du dich eintragen kannst, zusammengetragen.

4. Hochwertige Blogartikel schreiben

Schreibst du selbst regelmäßig einen Blog mit qualitativ hochwertigen Artikeln? Dann ist das ein großer Pluspunkt für dein Google-Ranking. Dies ist aber nicht nur positiv, weil du Google damit zeigst, dass deine Website aktuell ist, sondern du kannst mit gutem Content auch leichter Backlinks aufbauen. Andere Menschen lesen deinen Artikel, finden ihn super und teilen ihn über ihre Social Media Accounts oder verlinken ihn sogar direkt auf ihrer eigenen Seite. Besonders gerne werden Beiträge mit visuellem Content – also z.B. mit Diagrammen oder Infografiken – geteilt. Außerdem solltest du darauf achten eine Überschrift zu wählen, die neugierig macht. Auch Listenbeiträge, How-tos oder ausführliche Guides funktionieren gut.

Wenn du neue Beiträge schreibst, die es in ihrer Art schon gibt, kannst du in Google nach dem Top-Artikeln suchen und dir diese vorher anschauen. Nicht, um sie zu kopieren, sondern um zu schauen, was du an diesen Artikeln nicht so gut findest und welche Informationen fehlen. Schaue welche Fragen andere Menschen in den Kommentaren stellen. Anschließend schreibst du einen besseren und ausführlicheren Beitrag zum Thema.

5. Gastbeiträge

Einige sagen, dass Gastbeiträge nicht mehr so gut funktionieren, wie früher. Aber meiner Meinung nach lohnt es sich trotzdem noch, Gastbeiträge auf anderen Websites und Blogs zu schreiben. Achte dabei darauf, dass diese Blogs hochwertig sind, im besten Fall ein besseres Ranking als du haben und auch tatsächlich relevant für dein Thema sind. Dann wirkt sich das Ergebnis am besten für dich aus.

Hebe dir deinen besten Content nicht für deine Seite auf. Gebe 100% für diesen Gastbeitrag und schreibe einen hochwertigen Artikel. Denn ein Gastartikel gibt dir nicht nur einen Backlink, sondern du kannst neue, potentielle Kunden erreichen. Finde hierzu Blogs oder Websites, die dein Produkt oder deine Dienstleistung ergänzen. Wenn wir z.B. zum Friseur-Beispiel von vorhin zurückkommen: Der Friseur für Hochzeitfristuren aus Berlin kann für den Hochzeitsplaner einen Beitrag darüber schreiben, wie man es schafft, dass die Hochsteckfrisur den ganzen Hochzeitstag hält.

6. Referenzen schreiben

Hast du selbst eine Dienstleistung in Anspruch genommen oder ein Produkt benutzt, was für dich und deine Industrie relevant ist? Dann schreib doch eine kurze Referenz für den Anbieter und bitte ihn darum, dass, wenn er diese veröffentlicht, auch deine Website mit verlinkt. So erhältst du schnell und ohne viel Aufwand einen themenrelevanten Backlink.

7. Teilen in Social Media

Teile deine Inhalte von deinem eigenen Blog, aber auch bei Gastartikeln, auf Social Media. Mache dies aber nicht nur auf deinen eigenen Seiten, sondern zum Beispiel auch in Facebook-Gruppen. Hier gibt es oft Thementage, an denen Blogartikel gepostet werden dürfen. So erhältst du mehr Reichweite und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ein wirklich guter Artikel weiter verlinkt und empfohlen wird.

8. Erwähnungen ohne Verlinkung

Es kann vorkommen, dass auf einer Website von dir erzählt wird, dabei aber nicht auf deine Website verlinkt wird. Frag die Person einfach, ob sie dich verlinken kann. Um diese Erwähnungen zu finden, kannst du einen Google Alert erstellen, der dich benachrichtigt, wenn dein Unternehmensname erwähnt wird.

9. Interviews

Zum einen kannst du Interviews mit Experten durchführen. Diese sind oft Win-Win-Situationen für beide Parteien. Du hast guten Content für deine Seite und die Person kann seinen Expertenstatus weiter festigen. Außerdem erhältst du im besten Fall einen Backlink von der Website des Experten, auf jeden Fall aber eine Erwähnung auf den Social-Media-Kanälen der Person.

Du kannst natürlich auch selbst Interviews auf anderen Blogs oder auch in Podcasts geben und somit Backlinks zu deiner Website aufbauen.

10. Nutze verwandte Beiträge

Kommen wir noch einmal auf den Friseur-Salon zurück, der Hochzeitsfrisuren anbietet. Er findet online einen Guide auf einem Blog, in dem es rund um die perfekte Hochzeitsplanung geht. Natürlich wird auch die Frisur der Braut angesprochen und was man in Bezug auf die Frisur zu beachten hat oder welche Arten von Frisuren es gibt. Der Friseur hat vor kurzem einen Beitrag mit den 20 beliebtesten Hochzeitsfrisuren geschrieben. Dieser passt perfekt und erhöht den Mehrwert für den Leser des Hochzeitsplanungs-Guides. Der Friseur kontaktiert nun also den Besitzer der Website, der den Artikel des Friseurs anschließend verlinkt. Wieder eine Win-Win-Situation für Beide.

Wenn auch du solche Methoden für dich nutzt, bitte ich dich aber so etwas nicht ständig zu machen und die gleichen Personen immer wieder zu kontaktieren. Mache es nur, wenn es wirklich sinnvoll ist und Mehrwert für beide Parteien bietet. Du möchtest nicht spammy wirken.

11. Nutze selbst externe Verlinkungen

Wenn du selbst von anderen verlinkt werden möchtest, dann solltest du das natürlich auch selbst tun und andere bei ihrem Backlink-Aufbau unterstützen. Wann immer möglich und sinnvoll, solltest du auf themenrelevante Seiten verlinken. So hilfst du den Personen nicht nur beim Linkaufbau, sondern bietest deinen Lesern Mehrwert. Außerdem erinnern sich die Besitzer der anderen Websites so leichter an dich und unterstützen dich eher als wenn du dich immer nur um deinen eigenen Linkaufbau kümmerst. Am Ende sitzen wir alle im selben Boot.

Bonustipp 1: Links im oberen Drittel

Wenn du dir die Position eines Links aussuchen kannst, dann solltest du versuchen, dass der Link im oberen Drittel platziert wird. Es ist nämlich nachgewiesen, dass diese mehr wert sind als solche am Ende einer Seite, im Footer oder in der Sidebar.

Bonustipp 2: Nutze verschiedene Ankertexte

Ein Ankertext ist der Text auf dem der Link hinterlegt ist. Hier solltest du darauf achten, dass verschiedene Ankertexte benutzt werden. Wenn du 100 Backlinks hast und alle Ankertexte sind „Friseur-Salon in Berlin“ kann dieser leichter als Spam interpretiert werden. Es ist natürlicher, wenn Ankertexte auf den verschiedenen Seiten variieren. Ankertexte sollten außerdem nicht nur mit Keywords vollgestopft werden, sondern vor allem sinnvoll sein.

Fazit: Backlinks brauchen Zeit

Backlinks entstehen nicht von heute auf morgen. Sie wachsen stetig an und wenn du es richtig anstellst, oftmals sogar exponentiell. Versuche nicht, dich an einem Tag in 100 Branchenverzeichnissen einzutragen. Dies wirkt künstlich und manipulativ auf Google und kann zu Strafen führen. Setze also lieber auf eine Strategie, die dich Stück für Stück, aber nachhaltig wachsen lässt. Nutze nicht nur einen der oben genannten Tipps, sondern möglichst mehrere, um wirklich einen Unterschied für deine Seite zu machen.

Und einen Satz solltest du in Bezug auf Linkbuilding nie vergessen: Qualität ist wichtiger als Quantität.

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