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Meine 6 besten Tipps für Bilder SEO in 2019

Schenkst du den Bildern auf deiner Website die Aufmerksamkeit, die sie verdienen? Titel, Dateinamen und Alt-Tags von Bildern haben ein großes Potential für die organische Traffic-Generierung deiner Website. Dieses Potential wird von den meisten Website-Betreibern nicht ausreichend genutzt. Damit du es richtig angehst, schau dir jetzt meine besten Bilder-SEO Tipps an!
Enrico Bachmann
Enrico Bachmann
Aktualisiert: 23. August 2019
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Vielleicht ist dir bereits bekannt, dass die Ladezeit deiner Website Einfluss auf dein Suchmaschinenranking haben. Diese Zeit wird natürlich schneller, wenn deine Website nur wenige Megabytes groß ist. Dementsprechend sollten deine Bilder optimiert sein. Wie genau du das umsetzt, erkläre ich dir im Laufe des Artikels.

Das ist allerdings nicht der einzige Aspekt, den du in Bezug auf Bilder und Suchmaschinenoptimierung beachten solltest. Bilder haben ein viel größeres Potential als den meisten Menschen bewusst ist. Alt- ,Title-Tags und Dateinamen sind für Google von großer Bedeutung. So findet die Suchmaschine heraus, worum es in dem Bild, aber auch in dem ganzen Text, geht. Unterschätze also keinesfalls, welche Macht die Bilder auf deiner Website auf dein Ranking in Suchmaschinen haben kann.

1. Dateiname des Bildes

Kennst du das? Du suchst die Bilder für deinen neuen Blogpost heraus, speicherst sie alle in einem Ordner ab und lädst sie dann so, wie sie sind, direkt hoch? Wenn du das bisher so gemacht hast, solltest du schleunigst damit aufhören, denn du verschenkst die Chance, dass noch mehr potentielle Kunden auf dich und dein Angebot aufmerksam werden – und das ganz ohne Geld in Google oder Facebook Ads zu stecken. Mithilfe von Bildern kannst du jede Menge organischen Traffic generieren, wenn du es richtig machst.

Anfangen solltest du hierbei schon mit dem Dateinamen. Nehmen wir an, du hast einen Onlineshop und verkaufst verschiedene Sommerschuhe. Was denkst du, was besser für dein Suchmaschinenranking ist – der Bildtitel IMG_506 oder Birkenstock Gizeh schwarz?

Natürlich letzteres, denn so weiß Google direkt, was auf dem Bild zu sehen ist, denn aktuell kann Google nur textbasierte Informationen der Bilder auswerten. Die Suchmaschine verlässt sich hier also voll und ganz auf deinen Dateinamen und all die Informationen, die du der Suchmaschine zusätzlich gibst. Höre also jetzt sofort auf deine Bilder ohne Umbenennung hochzuladen!

Nutze hingegen Keywords, die Suchmaschinen verraten, worum es in dem Bild und auf der Seite geht. Optimiere deine Dateinamen und ordne deine Bilder entsprechend so an, dass die Bilder mit Keyword X auch in dem Abschnitt angezeigt werden, wo die Informationen zu Keyword X zu finden sind. Klingt logisch, wird aber nicht immer genau so umgesetzt.

2. Dateiformat

Falls du dich jetzt fragst, ob auch das Dateiformat einen Einfluss auf das Ranking hat, kann ich dich beruhigen. Sowohl JPEG als auch PNG sind Dateiformate, die sich gut für Websites eignen. Vermutlich hast du eines der beiden Formate sowieso verwendet.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass JPEG eher für Fotos mit vielen Kontrasten und Farben verwendet werden sollte und PNG für Logos und Grafiken. Wenn der Hintergrund transparent sein soll, musst du auf jeden Fall das PNG-Format wählen. Auch SVG-Dateien sind denkbar, werden aber alles in allem von deutlich weniger Website-Betreibern genutzt.

Mittlerweile haben sich auch Weiterentwicklungen von JPEG, das so genannte JPEG 2000 und JPEG XR Format am Markt einen Namen gemacht. Diese Formate sind kleiner in Bezug auf die Bildgröße. Die Qualität des Bildes bleibt aber erhalten. Auch eine Transparenz im Bild ist bei dem Dateiformat möglich. Wenn du also viele Bilder auf deiner Website hast und deine Ladenzeiten optimieren möchtest, macht es Sinn, sich mit diesen neuen Dateiformaten auseinanderzusetzen.

3. Alt und Title-Tags

Wie zu Beginn des Artikels bereits erwähnt, sind nicht nur der Dateiname, sondern auch die Alt- und Title-Tags für die Suchmaschinenoptimierung von Bildern wichtig. Sie helfen auf der einen Seite Google mehr Informationen über den Text und das Bild zu liefern. Auf der anderen Seite werden die Tags auch von Bildschirmlesegeräten für Blinde verwendet und diese Attribute helfen dir in der Google Bilder-Suche mit deinen Bildern und deiner Website zu erscheinen.

Achte also darauf, dass diese Tags dein Keyword enthalten, das Ganze aber trotzdem lesbar ist, da der Alt-Tag gegebenenfalls von Bildschirmlesegeräten vorgelesen wird. Dieser Tag, der sogenannte alternative Text, ist somit wichtiger als der Title-Tag. Lege also dein Augenmerk besonders auf das Alt-Attribut, wenn du dein Ranking verbessern möchtest.

Und die Bildunterschrift?

Wenn du dir alle Möglichkeiten der Bildbeschriftung anschaust, wirst du auch auf die Bildunterschrift bzw. die Caption stoßen. Dies ist die Beschreibung des Bildes, die in WordPress direkt unter deinem Bild angezeigt wird. Für das Suchmaschinenranking und die Google Bilder-Suche ist diese Caption nicht weiter wichtig, allerdings ist es erwiesen, dass solche Bildunterschriften von den Website-Besuchern eher gelesen werden als der Text an sich. Von daher lohnt es sich trotzdem sich damit zu beschäftigen.

Wo trage ich all diese Tags ein?

Wenn du WordPress nutzt, gehst du am besten direkt in deine Medienübersicht. Die findest du direkt im Menü unter Medien. Wenn du hier auf ein Bild klickst, findest du rechts alle Informationen zu Dateiname, Typ und Größe, sowie die anpassbaren Tags, von denen wir gesprochen haben. So kannst du auch jetzt noch Bilder, die du in der Vergangenheit hochgeladen hast, nachträglich optimieren.

4. Google Bilder-Suche

Im Verlauf des Artikels habe ich die Bilder-Suche von Google schon mehrmals erwähnt, denn sie ist ein wichtiger Aspekt, wenn es um SEO geht, der von den meisten unterschätzt wird. Die Bilder werden nämlich nicht nur direkt in der Bilder-Suche angezeigt, sondern auch in der normalen Google Übersicht.

Gib doch mal zum Test dein Hauptkeyword bei Google ein. Noch auf der ersten Seite wirst du die Top-Bilder zu deinem Begriff sehen. Sei also von nun an keiner von denen, die Bilder SEO unterschätzen, denn oftmals geben dir diese Bilder die Chance mehr organischen Traffic zu generieren.

5. Bilder-Sitemap

Wusstest du, dass du neben dem normalen Sitemap auch noch ein Sitemap für Bilder erstellen kann? Wenn du somit viel mit Bildern arbeitest und damit dein Ranking verbessern möchtest, lohnt sich so ein Sitemap auf jeden Fall. Wie das alles funktioniert, erfährst du in dieser Anleitung von Google.

6. Page-Speed Optimierung

Als letzten wichtigen Tipp möchte ich dir noch die Page-Speed Optimierung, also die Verbesserung deiner Ladezeiten, ans Herz legen. Lade nicht einfach Bilder hoch, die eine Größe von 4000 x 6000 Pixel haben und 5 MegaBytes groß sind. Diese Bilder werden deine Seite extrem langsam machen, was ein schlechteres Ranking zur Folge hat.

Passe demnach die Größe deiner Bilder an, noch bevor du sie hochlädst. Überlege hierbei, wofür du das Bild verwenden möchtest. Soll es nur klein in einen Beitrag eingefügt, als Beitragsvorschaubild verwendet oder als Full-Width Header angezeigt werden? Passe die Größe dementsprechend an. Gegebenenfalls kannst du auch die Qualität des Fotos ein wenig herunterstellen.

Auch Onlinetools wie compressor.io oder tinypng helfen dir bei der Komprimierung deiner Bilder vor dem Upload.

Nach dem Upload empfehle ich dir zusätzlich die Nutzung von WordPress Plugins zur Komprimierung deiner Bilder. Hier eigenen sich z.B. WP Smush oder EWWW Image Optimizer sehr gut. Das Plugin namens Lazy Load kanst du nutzen, wenn du viele Bilder, z.B. in deinen Blogbeiträgen verwendest, und diese erst nach und nach auf deiner Website angezeigt und geladen werden sollen. Dies wirkt sich ebenfalls gut auf deinen Page-Speed aus.

Bilder SEO ist also nicht zu unterschätzen

bilder seo sucheWie du also siehst, solltest du die Optimierung deiner Bilder für Suchmaschinen nicht so unterschätzen, wie viele es immer noch tun. Die richtige Optimierung kann ein großes Potential haben, so dass mehr Menschen auf dich und dein Angebot aufmerksam werden.

Doch genau das möchtest du? Worauf wartest du also, fang sofort an umzusetzen! Geh in deine Mediathek und passe all deine Bilder und Grafiken entsprechend der Erklärungen in diesem Artikel an.

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