WIE FUNKTIONIERT PINTEREST – Die 5 Schritte Anleitung

was ist pinterest

Was ist Pinterest?

Pinterest hat sich in den letzten Jahren zu einem der meist genutzten sozialen Netzwerke entwickelt: Mehr als 175 Millionen registrierte Nutzer verzeichnet die Webseite weltweit. Menschen auf der ganzen Welt teilen täglich hunderte Milliarden Beiträge – Tendenz steigend.

Was die Plattform dabei von anderen unterscheidet, sind seine gleichzeitige Funktion als Suchmaschine und Inspirationsquelle.

 

Wie funktioniert Pinterest?

pinterest

Um zu verstehen, wie Pinterest funktioniert, ist es sinnvoll sich den Namen anzuschauen. Es handelt sich um eine Wortkreuzung aus den englischen Wörtern “pin” (anheften) und “interest” (Interesse). Frei übersetzt werden bei Pinterest Interessen angeheftet. Du kannst es Dir wie eine digitale Pinnwand vorstellen.

Auch bei Pinterest können sich Nutzer Pinnwände anlegen, um zu bestimmten Themen passende Pins zu sammeln. Die Pins finden sie entweder bei anderen Nutzern auf Pinterest oder bei ihrer Suche im Netz. Oft haben Webseiten eine Funktion eingerichtet, damit ihre Leser die Beiträge leichter teilen können.

Ob Bilder, Artikel oder Rezepte, wenn sich der Leser inspiriert fühlt, fügt er sie seiner Pinnwand hinzu. Ein Pin ist also eine Art Lesezeichen, um interessante Inhalte immer wiederzufinden.

Die so gesammelten Pins bilden eine Grundlage für weitere Inhalte, die der Nutzer auf seiner Startseite sieht. Seine Startseite ist somit nie chronologisch aufgebaut, sondern richtet sich direkt an die Interessen des Nutzers.

 

Was macht Pinterest besonders für Webseitenbetreiber?

Trotz Pinterests steigendem Erfolg, ignoriert der Großteil an Webseitenbetreibern die Möglichkeiten, die sich ihnen durch das Netzwerk bieten. Eine potenzielle Reichweite von über 200 Millionen Nutzern lässt jedoch kein Unternehmen kalt. Erst recht nicht, wenn es sich hierbei um kaufbereite Nutzer handelt.

Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken liegt der Fokus bei Pinterest nämlich auf den Beiträgen und den Produkten. Das Pinterest-Prinzip hat den Vorteil, dass es die Nutzer immer wieder mit neuen Inhalten konfrontiert, die sie interessieren. Auf diese Weise stellt sich keine Langeweile ein und der Nutzer verbleibt länger auf der Seite.

Die fehlende chronologische Anordnung hat zudem den Vorteil, dass Inhalte nicht so schnell untergehen. So lange es Nutzer gibt, die die Beiträge interessant finden, so lange bleiben sie relevant.

In den Vereinigten Staaten hat sich die Plattform bereits zum Spitzenreiter des E-Commerce unter den sozialen Netzwerken entwickelt: Ein Großteil der US-amerikanischen Nutzer lässt sich von den Produkten auf Pinterest begeistern und legt sie in seinen virtuellen Warenkorb.

 

Der Konkurrenz einen Schritt voraus

Wenn Du die Pins mit Links versiehst, sorgt das für ordentlichen Traffic auf Deiner Webseite. Jedes Mal, wenn ein Pin von einem Nutzer geteilt wird, teilt er gleichzeitig den Link und verhindert, dass der Beitrag an Relevanz verliert.

Mit einer geschickten Platzierung des Webseitenlogos kannst Du zudem die Bekanntheit Deiner Marke steigern.

Durch eine gute Strategie kannst Du Dir neue Zielgruppen erschließen und Dein Ranking bei Google verbessern, da Pinterest häufig unter den ersten Treffern landet.

Hinzu kommt, dass die Konkurrenz im deutschsprachigen Raum überschaubar ist – ein großer Vorteil für diejenigen, die ihren Pinterest-Account aktiv pflegen.
Selbstverständlich gilt es die Inhalte entsprechend aufzubereiten, damit die Nutzer sie teilen.

Die folgende Schritt-für-Schritt Anleitung soll Dir helfen, auf Pinterest durchzustarten.

 

Schritt für Schritt zum erfolgreichen Pinterest Profil

Schritt 1: Vorbereitung ist Alles

Bevor Du loslegst, gilt es sich ein paar Fragen zu stellen und sich ein Konzept zu überlegen.

Welche Inhalte möchtest Du teilen? Steht ein besonderes Ereignis an und was kannst Du beitragen? Ob Weihnachten, Ostern oder ein sportliches Ereignis, aktuelle Inhalte steigern die Chance, dass die Nutzer sie teilen.

Auch die Frage, wie oft Du Deine Inhalte teilen willst, solltest Du Dir stellen. Um einen schnellen Erfolg zu erzielen, sind fünf Pins pro Tag ein absolutes Muss. Dabei darfst Du auf die Inhalte anderer Nutzer zurückgreifen, wichtig ist jedoch, dass Du regelmäßig pinst und dabei selbstverständlich auf die Qualität achtest.

Ebenso wichtig ist es, seine Zielgruppe zu kennen. Welche Suchbegriffe passen zu meinen Beiträgen? Wie möchte ich gefunden werden? Unpassende Schlagwörter werfen ein schlechtes Licht auf Deine Webseite oder sorgen dafür, dass Nutzer Deine Beiträge schlicht nicht finden.

Wer Pinterest bis dato noch nicht privat genutzt hat, sollte es spätestens jetzt tun. Um zu verstehen, was den Nutzern gefällt, hilft es ungemein, sich selbst in die Lage eines Nutzers zu versetzen. Auf diese Weise lassen sich wichtige Schlüsse auf die eigene Strategie ziehen.

 

Schritt 2: Der perfekte Einstieg

Pinterest bietet für Unternehmen und Marken sogenannte „Businessprofile“ an. Das damit verbundene “Pinterest Analytics” kannst Du nutzen, um den Erfolg Deiner Strategie zu verfolgen. Du kannst damit Dein Profil, sowie dessen Pinnwände und die einzelnen Pins optimieren.

Du hast Dich mit dem Interface vertraut gemacht? Prima! Als Nächstes solltest Du Dir Dein Profil vornehmen. Es ist das Aushängeschild Deines Accounts und will gut gepflegt sein. Damit Dich die Nutzer wiedererkennen, ist es sinnvoll ein einprägsames und seriöses Profilbild zu wählen. Wenn Deine Webseite ein Logo besitzt, eignet es sich hervorragend als Profilbild.

Fast wichtiger als das Bild ist jedoch der Profiltext: Hier hast Du Platz, um Dein Unternehmen zu beschreiben und wichtige Keywords einzufügen, damit Dich potenzielle Kunden finden.

 

Schritt 3: Das Profil mit Beiträgen füllen

Du kannst Dein Profil noch so professionell gestalten, ohne Inhalte wird sich niemand für Dich interessieren. Da Du Dich gut vorbereitet hast, solltest Du bereits wissen, welche Themen aktuell sind und welche Kategorien zu Dir passen. Tob‘ Dich also aus und füll Dein Profil mit so vielen guten Inhalten wie Du kannst. Ordne sie in Pinnwände und gib Ihnen kurze, prägnante Namen.

Natürlich ist es wichtig, dass Du Deinen Pinnwänden regelmäßig Pins hinzufügst, aber teile Dir Deinen eigenen Content gut ein und platziere ihn zwischen hochwertigen Pins anderer Nutzer, damit Dir nicht schon nach kurzer Zeit die Ideen ausgehen.
Du weißt, welche eigenen Inhalte Du über Pinterest verbreiten willst?

Dann überlege Dir jetzt, wie Du sie aufbereitest. Bilder werden mit Abstand am häufigsten genutzt, auch Videos und Grafiken mit Text sind beliebt. Im Trend sind zudem Textgrafiken mit Zahlen wie “Die 10 besten Low Carb Rezepte”. Gute Beiträge zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie benutzerfreundlich sind. Da Pinterest häufig von mobilen Geräten aus besucht wird, liegt es nahe, die Beiträge im Hochformat zu gestalten.

Vergiss nicht, Deinen eigenen Beiträgen eine Beschreibung hinzuzufügen, um leichter gefunden zu werden. Dafür solltest Du stets einen Überblick über die aktuellen Trends und beliebten Hashtags haben.

Zu guter Letzt solltest Du Deine Leser nicht unterschätzen: Wenn Du einen Pinterest-Button gut sichtbar unter Deinen Webseitenbeiträgen platzierst und Deine Leser zum Teilen motivierst, wird Dein Beitrag zum Selbstläufer. Aber auch wenn Du Deine Inhalte selbst anpinnst, solltest Du niemals vergessen, einen Link zu Deiner Seite oder Deinem Produkt hinzuzufügen.

 

Schritt 4: Herausstechen

Du hast die interessantesten und inspirierendsten Inhalte, die es je auf Pinterest gegeben hat, aber keiner klickt sie an? Das liegt wohl daran, dass die Konkurrenz nicht schläft und ähnlich interessante Inhalte auf den Markt bringt. Womöglich präsentieren sie ihre Inhalte sogar weitaus effektiver.

In einem Meer aus Bildern ist es nicht einfach aufzufallen, doch es gibt einige Tricks, wie es Dir trotzdem gelingen kann.
Damit Pinterest-Nutzer auf Deine Inhalte klicken, ist die grafische Aufbereitung Deiner Beiträge lebenswichtig. Bilder und Piktogramme dürfen ruhig ausgefallen und farbenfroh sein.

Um Nachahmer zu vermeiden und den Wiedererkennungswert zu steigern, darfst Du auch gerne die Unternehmensfarben nutzen und das Unternehmenslogo gut sichtbar in der Grafik integrieren.

Dieser Schritt könnte in Zukunft wegfallen, da Pinterest die Einführung sogenannter “Werbepins” angekündigt hat. Diese funktionieren ähnlich wie Anzeigen auf Google: Wer zahlt, der landet in den Suchergebnissen weiter oben. Ob und wie gut dieses Modell funktionieren wird, bleibt abzuwarten.

 

Schritt 5: Die richtige Profilpflege

Trotz des klaren Fokus auf die Beiträge, bleibt Pinterest ein soziales Netzwerk, das auch von der Interaktion zwischen den Nutzern lebt. Etwas, von dem auch Unternehmen und Webseitenbetreiber profitieren können. Durch reges Teilen, Kommentieren und Liken von Pins anderer Nutzer, steigt die Chance, dass diese sich erkenntlich zeigen und sich plötzlich für Deine Pinnwand interessieren.

Anfangs kostet es sehr viel Zeit und Aufwand, sein Profil bei Pinterest zu pflegen, doch wer sich die Zeit nimmt, wird später entlohnt. Sobald Du eine zufriedenstellende Basis aufgebaut hast, kannst Du Programme wie Viraltag oder Tailwind nutzen.

Diese Tools pinnen Deine Beiträge für fünf Dollar im Monat automatisch. Eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt, denn so kannst Du Dich zurücklehnen und Dich wieder voll uns ganz auf Deine Webseiteninhalte konzentrieren.

 

 

Wenn es nicht so läuft, wie geplant

… dann kannst Du Deinen Account jederzeit wieder löschen. Klicke dazu einfach oben rechts auf die drei Punkte und gehe auf “Einstellungen bearbeiten”. Unter “Grundlegendes zum Konto”, gehst Du nun auf “Konto deaktivieren”.

Dort hast Du die Möglichkeit Dein Konto entweder zu deaktivieren oder endgültig zu löschen. Bei beiden Varianten sind Deine Pinnwände und Dein Profil nicht mehr zu sehen.

Alle Verbindungen zu anderen Netzwerken werden aufgehoben. Im Gegensatz zur endgültigen Löschung hast Du bei der Deaktivierung jedoch die Möglichkeit, Dein Profil mitsamt all Deiner Inhalte wiederzuerlangen.

Eine Maßnahme, die jedoch nicht nötig sein sollte, wenn Du alle bisherigen Schritte durchgeführt hast. Am Ende des Tages kannst Du außerdem auch erstmal auf “Abmelden” klicken und die vielen Eindrücke wirken lassen.

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